Eingeschränkte Alltagskompetenz

Im Rahmen der Pflegereform von 2008 wurde die „Richtlinie zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz und zur Bewertung des Hilfebedarfs“ (PEA-Richtlinie) verabschiedet.

Damit haben Menschen, die aufgrund demenzbedingter Fähigkeitsstörungen, einer geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung auf sehr intensive Betreuung durch private Pflegende oder professionelle Pflegedienste angewiesen sind, Anspruch auf zusätzliche finanzielle Leistungen der zuständigen Pflegekassen im Sinne des § 45b SGB XI. Dabei muss der Bedarf an Hilfe die Bestimmungen des § 14 SGB XI und § 15 SGB XI übertreffen. Hintergrund ist, die Betroffenen durch weitere aktivierende und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote noch optimaler zu unterstützen.

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